Mit seinem Langfilmdebüt „Magpie“ (2024) gelingt dem britischen Regisseur Sam Yates ein psychologisches Beziehungsdrama, das geschickt zwischen Neo-Noir- und Thriller-Elementen vor allem mit Erwartungen spielt – Erwartungen von den Zuschauer*innen und den Figuren selbst. Wie kann eine Illusion entstehen, die in Realität ganz anders aussieht?
Es geht um Projektionen, um Egos, um Selbstinszenierung, um das Idealisieren einer Person und das fragile Konstrukt einer Beziehung.
Der Film zeigt gut das grundlegende Bedürfnis des Menschen auf – nach Bindung. Wir Menschen wollen…