Lexikon

Librtto

[das; Plural Libretti; lateinisch, italienisch]
Textbuch und der Text selbst zu Opern, Operetten, Musicals, seltener auch Oratorien, Kantaten u. Ä. Die literarische Qualität und der Anspruch an Operntexte unterlag großen historischen Schwankungen. In der Barockoper stand das Libretto im Vordergrund (P. Metastasio), was zur häufigen Mehrfachvertonung besonders erfolgreicher Texte führte. In der italienischen Oper des ausgehenden 18. Jahrhunderts gelang L. Da Ponte und W. A. Mozart eine Synthese von Text und Musik auf höchstem Niveau. Erst von Wagners Konzept des Musikdramas ausgehend, nahm die Qualität der Libretti gegen Ende des 19. Jahrhunderts international deutlich zu und führte oft zu fruchtbarer Zusammenarbeit zwischen Komponisten und Librettisten (z. B. R. Strauss und H. von Hofmannsthal, G. Verdi und A. Boito, P. Claudel und D. Milhaud, B. Brecht und K. Weill).
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junges Nilkrokodil
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Krokodile weisen am Kopf ein unregelmäßiges Schuppenmuster auf, das sich individuell und von Art zu Art unterscheidet. Doch wie kommt diese schuppige Vielfalt zustande? Eine Studie zeigt nun anhand von Experimenten mit Krokodilembryos und Computersimulationen, dass nicht etwa genetische Mechanismen, sondern mechanische Prozesse...

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