Die im wahrsten Sinne des Wortes halsbrecherische Action lässt einen getrost über bemühten Slapstick oder alberne Sprüche („Schuh, dein Halt! Äh, halt, dein Schuh!") hinwegsehen. Selbst die auf Comedy getrimmte Synchronisation erkennt irgendwann den durchaus vorhandenen Ernst der Geschichte und hält sich im atemberaubenden, stuntgespickten letzten Drittel mit verbalen Entgleisungen (s. o.) zurück.
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The Leopard 2025
Sonnendurchflutete Landschaften, imposante Bauwerke und authentische Kostüme: Die Schauwerte der italienischen Netflix-Produktion sind beeindruckend. Über gut sechs Stunden weist die Serie kaum Längen auf und kann noch dazu auf überzeugende Darsteller zurückgreifen (insbesondere Deva Cassel, die man nicht zum letzten Mal gesehen haben wird).
Leider entwickelt sich Der Leopard allmählich zu einem reinen Liebesdrama und beraubt sich mit der Vernachlässigung der historischen Dimension zumindest teilweise seines Alleinstellungsmerkmals.
Die gesellschaftlichen Umbrüche und der damit verbundene Bedeutungsverlust des Adelsgeschlechts treten in den…Translated from by
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Mickey 17 2025
Mickey 17 ist vieles, aber mit Sicherheit kein Film, den man als subtil bezeichnen kann. Seine Botschaften oder Anleihen an die politische bzw. gesellschaftliche Lage werden so offensichtlich platziert, dass man als Empfänger dieser Inhalte getrost auf Durchzug schalten kann.
Praktisch: Dabei verpasst man auch sonst nicht viel, denn die Handlung, soweit sie denn als solche erkennbar ist, verdient kein sonderlich hohes Maß an Aufmerksamkeit. Mal geht's ums Klonen, mal ums Ausbeuten fremder Welten und dann stehen plötzlich Eifersüchteleien innerhalb einer ménage-à-trois (zeitweise -quatre) im Fokus; Stringenz sucht man jedenfalls vergeblich.
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The Red Shoes 1948
Also mir persönlich hat das nicht angekündigte Vorprogramm ja am besten gefallen. Es handelt sich um eine Metropolis-Eigenproduktion (Arbeitstitel: „Was hat er gemacht?") , in der Hauptrolle liefert die resolute Filmvorführerin, die Respektlosigkeiten gegenüber dem Personal nicht ungesühnt lässt, eine ebenso überzeugende wie eindringliche Performance ab. Die Missetäterin wird angenehm zurückhaltend von einer unbekannten Laiendarstellerin verkörpert. Ihr klammheimlicher Abgang verzichtet auf grobe Effekthascherei und führt so gängige Genreklischees ad absurdum. In einer sympathisch-senilen Nebenrolle brilliert eine alte Dame, die dem…
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