Kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, planen radikale Juden Millionen von deutschen Männern, Frauen, Kindern zu töten. Ein extrem unbekanntes Kapitel der direkten Nachkriegsgeschichte. Tatsächlich hatten Zionisten gegen die Terrorzelle gearbeitet, da ihr Anschlag mit großer Wahrscheinlichkeit die Errichtung Israels verhindert hätte.
Mann, was hätte man aus der Geschichte für einen spannenden Triller machen können. Adrenalingeladenes Hochspannungskino. Hätte... Aber in Deutschland machen die Filmschaffenden nunmal viel lieber düstere Betroffenheitsdramen. So liegt denn auch hier der Fokus weniger auf der eigentlichen Story, sondern mehr auf dem menschlichen Drama. August Diehl gibt denn auch alles und die Maskenbildner haben auch ganze Arbeit geleistet. Aber irgendwie wirkt das dann alles doch viel zu hochgestochen, elitär, intellektuell... halt nach deutschem, öffentlich-rechtlichem Betroffenheitskino.
Trotzdem hat der seine Momente, spannend wird es mitunter auch, und ich wurde schon wesentlich schlechter unterhalten. Es ist nur halt schade, dass aus Deutschland sowas halt immer zum gleichen Schmonz mutieren muss...