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Die Bestimmung - Allegiant (2016)

Film ist uninteressant, deswegen gibt es stattdessen jetzt das lustige Allegiant-Spiel für die ganze Familie!
Anleitung: 
- 1 Punkt für jeden, der einen zu offensichtlichen Greenscreen entdeckt.
- 1 Punkt, wenn man zuerst merkt, wann immer Miles Teller ohne Grund ein Arschloch ist.
- 2 Punkte, wenn man an einer geeigneten Stelle ruft: “Das war aber besser in (beliebiger Sci-Fi-Film)!”.
- 3 Punkte für den, der in Theo James´ Gesicht eine Emotion findet.
- 1 Punkt Abzug, wenn man glaubt, ein beliebiger Schauspieler sei durch ein Gummidouble ersetzt worden.
- 2 Punkte Abzug, wenn man lachen muss.
Spielziel:
Wer am Anfang der Credits noch nicht eingeschläfert wurde, hat das Spiel gewonnen!
Varianten: Das Spiel kann und sollte zur Wahrung der geistigen Gesundheit auch als Trinkspiel gespielt werden. Wird dann aber für die Familie nicht mehr empfohlen.

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Die Tribute von Panem - Mockingjay: Teil 2 (2015)

Steht auf und streckt drei respektvolle Finger in die Höhe, denn die Königin der Jugendbuchadaptionen dankt ab. Deswegen will ich auch nicht die Chance nutzen, all die kleinen und mittelgroßen Mängel anzuführen, die dieser Teil, wie schon seine Vorgänger, für sich hatte, sondern lieber noch einmal die großartige Reihe als solches loben. Ein Franchise, das sich getraut hat, trotz jungen Zielpublikums unverhohlen politisch zu sein und an seinen Themen wuchs, das Mediensatire, Revolutionsmeditation und (jetzt) Kriegsparabel war. Das mich dabei jedes Mal mit seinen Actionszenen, der Welt und seiner Unbarmherzigkeit in den Kinosessel drückte. Das sich ständig weigerte, einfache und sentimentale Antworten auf große politische Fragen zu geben, was zwar oft auf Kosten einer konsistenten Botschaft, aber zu Gunsten einer dem Thema angemessenen Komplexität geschah.
Und so fragte ich mich auch dieses Mal leider wieder, was die Kids heute eigentlich lernen sollten? Ist Krieg gegen Tyrannei gerechtfertigt, immer böse, oder letztlich nutzlos? Der Film schien sich nicht entscheiden zu können, das muss bemängelt werden. Erst in den letzten Atemzügen findet Panem dann, wenn auch sehr gekünstelt, seine zutiefst zynische Essenz: Dass sich diese Frage, in diesem Universum, gar nicht stellt. Sondern dass den “Helden” stets nur der Versuch bleibt, das zu tun, was sie für notwendig halten, um sich bestmöglich durchzuschlagen.
Panem weiß jene Heroisierungen zu verneinen, die seine Nachahmer nicht selten falsch machen, und nimmt sein Publikum ernst, statt bei der Hand. Egal, ob die Filme allein eher leiden: Letztlich großes Kino.

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Die Bestimmung - Insurgent (2015)

Ich gebe zu, offen und mit einer gewissen Häme das Schlimmste erwartet zu haben. Und für die ersten anderthalb Stunden war “Insurgent” auch all das, was den Vorgänger schon an den Rande der Unerträglichkeit brachte: Bis auf Shailene Woodley schmerzhaftes Schauspiel, zu 90% lustlos von “Panem” geklaut (schier stundenlange Helden-Traumabewältigung), zu 10% noch schlechter selbst gemacht und vor allen Dingen sich selbst viel, viel zu ernst nehmend, sodass Unterhaltung oder Spaß glorreich im Keim erstickt werden.
In der letzten halben Stunde fährt der Film dann aber unvermittelt einen solchen Grad an schier erdrückender visueller Fulminanz auf, die zwar weitestgehend jeglichen Sinnes entbehrt, aber endlich mal sehenswert ist, dass “Insurgent” tatsächlich zu unterhalten vermag. Das ganze wird dann mit einer Wendung garniert, die nicht minder bescheuert ist, aber wenigstens interessant. Zwar entschuldigt das immer noch kein diffuses Fraktionssytem oder die Faulheit, die diese Reihe tief erfasst zu haben scheint, aber wenigstens endet dieser Eintrag dann auf einer schöneren Note als einst “Divergent”.

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Die zwölf Geschworenen (1957)

Heute also endlich mal ein waschechtes filmhistorisches Schwergewicht in Anspruch genommen. Aus Zeiten, in denen Henry Fonda im weißen Anzug vorurteilsbehaftete Männer noch von der Gerechtigkeit und ihrem (möglichen) Unrecht überzeugen konnte, als in einem verschwitzten Gerichtshinterzimmer noch “Movie Magic” entstehen konnte.
Der Film funktioniert immer noch tadellos als Studie von Gruppendynamiken und individueller Entscheidungsfindung, als Exempel der Bedeutung des “berechtigten Zweifels” sowieso, die Dialoge sind weitestgehend erwartungsgemäß gut, bloß in der Mitte bisweilen repetitiv. Wenn man ihm etwas vorwerfen wollen würde, dann, dass es keinen Grund gibt, dass diese Inszenierung vor einer Kamera statt auf der Theaterbühne stattfindet. Aber das ist bloß ein wenig berechtigter Zweifel am Klassiker als ein echtes Argument, ihn dieses Titels zu entheben.

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